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Attacke mit Eisenstange vor dem Landgericht Arnsberg
© Radio Sauerland
Das Landgericht in Arnsberg.
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Attacke mit Eisenstange vor dem Landgericht Arnsberg

Mit einer Eisenstange ist ein Mann aus Arnsberg im Oktober auf Polizisten losgegangen. Das ist nur ein Grund, warum er ab heute vor dem Landgericht Arnsberg steht.

Veröffentlicht: Donnerstag, 16.04.2026 22:00

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Die Liste der Straftaten ist lang: Ein 40-jähriger Mann aus Arnsberg steht ab heute wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung, Beleidigung, Bedrohung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte vor dem Landgericht Arnsberg. Er ist aktuell im LWL-Zentrum für Forensische Psychiatrie Lippstadt-Eickelborn untergebracht. Das Landgericht Arnsberg muss entscheiden, ob der Mann für seine Taten verantwortlich gemacht werden kann, und ob ein Maßregelvollzug verhängt wird, d.h. der Täter auf Dauer in einer psychatrischen Klinik untergebracht wird, so eine Sprecherin des Landgerichts.

Bankfiliale und Streifenwagen demoliert

Der Ausraster des deutsch-Albaners aus Arnsberg am 11. Oktober 2025 in Alt-Arnsberg sorgte im ganzen Sauerland für Aufsehen. Der Mann soll mehrere Scheiben einer Bankfiliale mit einer Eisenstange zertrümmert habenDann ging er auf die hinzugerufene Polizei los und bedrohte die Beamten. Er demolierte drei Streifenwagen. Die Einsatzfahrzeuge waren hinterher nicht mehr einsatzfähig. Weil der Beschuldigte sich von Ansprache und Warnschüssen nicht aufhalten ließ, stoppte die Polizei den Mann mit einem Schuss ins Bein.

Das Landgericht Arnsberg hat für den Prozess 5 Verhandlungstage festgesetzt.

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Weitere Delikte

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Gegen den Beschuldigten gibt es weitere Vorwürfe: Er soll in Arnsberg den Lebensgefährten seiner Mutter, seinen gesetzlichen Betreuer, und in zwei Fällen Bankmitarbeiterinnen bzw. -mitarbeiter bedroht haben. Den Lebensgefährten der Mutter soll er zusätzlich beleidigt haben und eine Porzellanfigur gegen eine Haustür geworfen haben. Die Tür und die Figur sind dabei beschädigt worden , so das Landgericht. Die bedrohte Bankmitarbeiterin soll er ebenfalls beleidigt und zu schlagen versucht haben. Einen Nachbarn soll er zum einen mit einem Hammer am kleinen Finger verletzt haben und diesem zudem durch das Zuschlagen einer Fensterscheibe eine Platzwunde am Kopf zugefügt haben.

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