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Arnsberger Wochen für Demokratie – gegen Rassismus im März
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Arnsberger Wochen für Demokratie – gegen Rassismus im März

Nach einem erfolgreichen Start der Arnsberger Demokratie-Wochen im letzten Jahr soll Mitte März die zweite Ausgabe mit vielen Ausstellungen, Vorträgen und Workshops zum Thema über die Bühne gehen.

Veröffentlicht: Freitag, 06.02.2026 23:00

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"Rassismus ist auch heute noch weltweit ein Problem. Menschen werden wegen ihrer Hautfarbe oder Herkunft benachteiligt, ausgegrenzt und diskriminiert – oft ganz unbemerkt im Alltag", so die Stadt Arnsberg. Um ein Zeichen gegen diese Missstände zu setzen und die Demokratie in Arnsberg zu stärken, hat die Stadt im Jahr 2025 erstmals die „Arnsberger Wochen für Demokratie – gegen Rassismus“ ins Leben gerufen. Nach dem erfolgreichen Auftakt wird die Veranstaltungsreihe auch 2026 wieder stattfinden. Unter dem Motto „100 Prozent Menschenwürde – zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ sollen die Aktionstage vom 16. bis zum 29. März laufen. Diese richten sich sowohl an Schülerinnen und Schüler als auch an alle interessierten Arnsberger.

Ausstellungen zur Demokratie und ihrer Förderung, Vorträge, Buchbesprechungen, Workshops, Filmvorführungen, Kochabende und Musiktheaterstücke sind im März geplant. Die Veranstaltungen der Demokratiewochen verfolgen zwei zentrale Ziele: Zum einen sollen sie Wissen vermitteln, um rassistische und demokratiefeindliche Tendenzen frühzeitig zu erkennen und ihnen entgegenzuwirken. Zum anderen sollen sie die Arnsberger dazu ermutigen, Zivilcourage zu zeigen, sich zu vernetzen und gemeinsam eine starke Haltung gegen Diskriminierung zu entwickeln. Das Programm findet ihr hier.

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Eröffnung und Höhepunkte

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Die Demokratiewochen beginnen offiziell am Samstag, 14. März 2026, um 11 Uhr. Bürgermeister Ralf Paul Bittner wird die Veranstaltungsreihe im Rahmen der Eröffnung der Anne Frank-Ausstellung in der Stadtbibliothek Neheim eröffnen. Ein besonderer Höhepunkt ist der Internationale Tag gegen Rassismus am 21. März 2026. In der Neheimer Fußgängerzone stehen dann viele Mitmach- und Aktionsstände von 9:30 bis 13:30 Uhr. Um 10 Uhr und 11 Uhr tritt der Gerd-Schüttler-Kinderchor auf. Bürgermeister Bittner wird den Tag um 10 Uhr offiziell eröffnen. „Die Bedeutung unserer Aktionswochen – und des Internationalen Tages gegen Rassismus – kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden“, betont Bürgermeister Ralf Paul Bittner. „Rechtsextremismus ist leider weiterhin Realität in Deutschland. Er zeigt sich in vielen Formen: von alltäglichen Vorurteilen über Gewaltphantasien bis hin zu rechtsextremen Verschwörungstheorien im Internet. Doch eines ist klar: Gemeinsam sind wir stark. Je mehr wir uns gegen Rassismus und Diskriminierung wehren, desto schwerer fällt es denjenigen, ihre Ansichten und Taten fortzusetzen.“

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