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Arnsberger Stadtwald wächst wieder
© Stadt Arnsberg
Christopher Hilverling, Erster Beigeordneter der Stadt Arnsberg, übergab den 500.000 Baum zur Wiederaufforstung – eine Traubeneiche – an Ralf Schmidt, Fachdienstleitung Gar-ten|Forst|Friedhöfe sowie an die Stadtförster Petra Trompeter und Sebastian Demmel im Bei-sein von Marco van Putten, Betriebsleiter Technische Dienste Arnsberg.
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Arnsberger Stadtwald wächst wieder

500 000. Baum im Stadtwald Arnsberg gepflanzt.

Veröffentlicht: Donnerstag, 03.07.2025 11:50

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Im Arnsberger Stadtwald wurden zahlreiche Waldflächen durch Trockenheit und Borkenkäferbefall geschädigt und so genannte Kalamitätsflächen entstanden. Durch Pflanzaktionen gibt es bereits 500.000 neue Bäume, so die Stadt. Sie hat die Einpflanzung des 500 000. Baumes gefeiert. Der Erste Beigeordnete der Stadt Arnsberg, Christopher Hilverling zu den Zielen bis 2030: „Wir möchten nachfolgenden Generationen einen gesunden Wald übergeben und dabei nicht die wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Gesichtspunkte der Nachhaltigkeit vergessen“. Die entstandenen Kalamitätsflächen böten dazu eine gute Chance für einen Baumwechsel, so der Erste Beigeordnete weiter.


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Von 2018 bis 2022 rund 360 Hektar Wiederbewaldungsflächen

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„In Folge von Trockenheit und Wasserstress haben wir es heute mit einer zunehmenden Zahl absterbender Bäume zu tun“, so Stadtförsterin Petra Trompeter. Dem begegnet die Stadt Arnsberg mit einer intensiven Wiederbewaldung geschädigter Flächen. Allein durch Trockenheit und Borkenkäferbefall sind in den Jahren 2018 bis 2022 rund 360 Hektar Wiederbewaldungsflächen entstanden.

Rund 100 Hektar haben sich auf natürliche Weise wieder bewaldet. Die Stadt Arnsberg hat die Wiederaufforstung auf rund 130 Hektar mit einer Investition von rund 880.000 Euro vorangetrieben. „Die Arbeiten hören aber mit dem Pflanzen der Bäume nicht auf“, weiß Stadtförster Sebastian Demmel, „um die gewünschten Mischwälder zu etablieren, müssen die Jungwuchsflächen in den kommenden 20 Jahren gezielt durch qualifizierte Mitarbeitende gepflegt werden.

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Wald der Zukunft

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Der Wald der Zukunft muss gesund und klimaresilient sein, und vermutlich vor allem trockenheitsresistenter“. Schwierig ist dafür eine langfristige Klimaplanung, denn Klimamodelle reichen nur bis ins Jahr 2070 – und die jetzt gepflanzten Jungbäume werden deutlich älter.

In den Jahren 2021 bis 2024 hat es sechs so genannte Bürgerpflanzaktionen gegeben, die von den Mitarbeitern des Fachdienstes Grünflächen|Forst|Friedhöfe vorbereitet und durchgeführt wurden

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