Arnsberg und Meschede mit gemeinsamen Plänen

In Arnsberg und Meschede fehlen Gewerbeflächen, ein neues interkommunales Gewerbegebiet soll Abhilfe schaffen.

© Stadt Arnsberg

Die Stadt Arnsberg will bald neue Gewerbeflächen anbieten. Sie hat eine Fläche an der Grenze zu Meschede gekauft. Im Ortsteil Wildshausen soll ein interkommunales Gewerbegebiet mit der Stadt Meschede entstehen. Eine 6,1 Hektar große Fläche wurde aus dem „Grundstücksfonds NRW“ erworben, so die Stadt. Die Bezirksregierung hatte mit ihrer 17. Regionalplanänderung 2023 die Vorbereitungen für die Entwicklung eines interkommunalen Gewerbegebietes Arnsberg/Meschede getroffen. Vor dem Hintergrund eines Gewerbeflächenmangels in beiden Städten kommt dem interkommunalen Gewerbegebietsansatz bzw. einem gemeinsamen Vorgehen eine hohe Bedeutung zu, so die Stadt Arnsberg. Zudem könnten im Rahmen des interkommunalen Gewerbegebietes die verkehrlichen Anbindungen der bestehenden Gewerbegebiete „Gewerbeterassen Wildshausen“ und „Gewerbegebiet Brumlingsen“ verbessert werden. Eine neue Erschließungsstraße soll das Gesamtgebiet direkt mit A 46 verbinden. 

Bürgermeister begrüßen die Zusammenarbeit

„Der Standort ist bestens geeignet für die weitere Stärkung unserer lokalen und regionalen Wirtschaft. Die Stadt Arnsberg hat sich über den Ankauf nun mit einer zentralen Fläche bevorratet, die bereits früher industriell genutzt wurde“, so Arnsbergs Bürgermeister Ralf Paul Bittner. „Wir wirken somit dem Mangel an Gewerbeflächen in der Stadt Arnsberg innovativ entgegen und schonen zugleich den unverbrauchten Grund und Boden. Damit stellen wir die Weichen für die Ansiedlung zukunftsorientierter und attraktiver Betriebe und Arbeitsplätze vor dem Hintergrund einer nachhaltigen Gewerbeflächenentwicklung“, so Bittner weiter, erstmalig in der Form eines interkommunalen Gewerbegebietes.“

Auf dem Gebiet der Stadt Arnsberg konnten zuletzt noch bei Voßwinkel im Gewerbegebiet „Gut Nierhoff“ größere Entwicklungsflächen für interessierte Unternehmen angeboten werden. Mit dem neuen Gebiet sei der Weg zu langfristig steigenden Steuereinnahmen und für Arbeitsplätze vor Ort geebnet. Arnsberg und Meschede würden auch künftig als Wohnstandorte attraktiv bleiben.

Meschedes Bürgermeister Christoph Weber: „Meschede und Arnsberg punkten für die Wirtschaftsregion Südwestfalen mit der Nähe zum Ruhrgebiet. Das interkommunale Gewerbegebiet hat das Potenzial für eine hohe überregionale Anziehungskraft. Die bestehenden Gewerbegebiete wachsen zu einem starken Standort zusammen, hochwertige Gewerbe- und Industrieflächen in einem attraktiven Umfeld bieten schon jetzt beste Voraussetzungen für erfolgreiches Unternehmertum“.

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