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Arnsberg: Schüler setzen sich für Hochwasserschutz ein
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Arnsberg: Schüler setzen sich für Hochwasserschutz ein

Arnsberger Schülerinnen und Schüler beteiligen sich mit vielen Ideen am Hochwasserschutz im Stadtgebiet. Die Stadt prüft jetzt die mögliche Umsetzung, eine Hochwasser-Informationsseite könnte umgesetzt werden.

Veröffentlicht: Montag, 19.01.2026 13:15

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Die Stadt Arnsberg hat Ende November den ersten MAKE-A-THON veranstaltet, um innovative Lösungen für die Herausforderungen des Klimawandels zu entwickeln. Schülerinnen und Schüler des St.-Ursula-Gymnasiums sowie Bundesfreiwilligendienstleistende des Technischen Hilfswerks arbeiteten zwei Tage lang im F.LUX Schülerforschungslabor an Projekten zu den Themen Wasser und Klimawandel. Ziel war es, insbesondere Lösungen für Hochwasser- und Starkregenereignisse zu finden. „Wir möchten jungen Menschen Raum geben, innovative Ansätze für reale Herausforderungen der Stadt zu entwickeln“, erklärt Yvonne Kaiser, Projektleiterin des Smart-City-Projekts der Stadt Arnsberg. Unterstützt von Mentoren der Stadtverwaltung entstanden fünf Projektideen. Dazu gehörten ein Planspiel zur Stadtentwicklung, ein bauliches Konzept zur Hochwasser-Zwischenspeicherung und weitere technische Ansätze. Die Gewinneridee war eine Informationswebsite, die Arnsberger präventiv über Hochwasserrisiken informiert, Echtzeitdaten aus einem KI-gestützten Frühwarnsystem bereitstellt und Warnungen per Push-Nachricht versendet. Die Stadt prüft derzeit die Umsetzung dieser Idee.

Der MAKE-A-THON ist Teil der Klimaanpassungsstrategie Arnsbergs und soll junge Menschen aktiv in die Entwicklung nachhaltiger Lösungen einbinden. Mit diesem Format leistet die Stadt einen Beitrag zu den globalen Nachhaltigkeitszielen, darunter hochwertige Bildung, nachhaltige Städte und Klimaschutz, so ein Sprecher.

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