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Arnsberg: Projekte für Klimaschutz ausgezeichnet
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Arnsberg: Projekte für Klimaschutz ausgezeichnet

Im Bürgerzentrum im Alt-Arnsberger Bahnhof sind gestern die Preisträger des Umwelt- und Klimaschutzpreises der Stadt Arnsberg ausgezeichnet worden. Drei Projekte wurden mit insgesamt 5.000 Euro prämiert.

Veröffentlicht: Mittwoch, 05.11.2025 13:15

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„Der Umwelt- und Klimaschutzpreis ist seit Jahren ein wichtiger Baustein unserer Klimaschutzarbeit. Auch in diesem Jahr haben uns die kreativen und durchdachten Vorschläge der Teilnehmer beeindruckt“, so Bürgermeister Bittner. Die Jury für den Klimaschutzpreis bestand aus Vertreterinnen und Vertretern der Ratsfraktionen, der Stadtverwaltung und der Westenergie AG. Die Stadt Arnsberg vergibt den Umweltpreis seit 1987, seit 1999 in Kooperation mit der Westenergie AG. Jährlich machen rund 450 Städte und Gemeinden bundesweit mit und zeichnen nachhaltige Projekte aus, auch bei uns im Sauerland. So wird in genau einer Woche der Klimaschutzpreis der Stadt Sundern in Langscheid vergeben.

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Ausgezeichnete Projekte

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1. „Wegwerfen muss nicht sein“ – Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Hochsauerland / OGS Moosfelde

Das mit 2.500 Euro ausgezeichnete Projekt verteilt übrig gebliebenes Mittagessen aus der Schulmensa der OGS Moosfelde an Familien. Wiederverwendbare Lunchboxen und Küchengeräte wurden angeschafft, hygienische Abläufe mit dem Gesundheitsamt abgestimmt. Schüler lernen so, wie sie Lebensmittelverschwendung und Müll vermeiden können.

„100 Jahre Vereinsgeschichte – der Biber kehrt in Neheim zurück, die Möhne lebt auf!“ – SFV Gut Wasserwaid e.V.

Der Neheimer Angelverein erhielt 1.500 Euro für sein Engagement in der Renaturierung der Möhne. Ziel ist es, den Fluss als Lebensraum für Tiere und Pflanzen zu stärken. Ein Erfolg des Projekts: die Rückkehr des Bibers.

„Anlage einer Wildhecke in Wennigloh“ – Naturschutzverein Wennigloh

Mit 1.000 Euro wurde die Pflanzung einer zweireihigen Strauchhecke aus heimischen Gehölzen prämiert. Die Hecke dient als Biotopvernetzung für Wildtier- und Vogelarten. Der Naturschutzverein und der Freiwilligendienst des DRK Unna leisteten dafür hunderte Stunden ehrenamtlicher Arbeit.

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