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Arnsberg: Ermittlungsverfahren nach Schussabgabe eingestellt
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Arnsberg: Ermittlungsverfahren nach Schussabgabe eingestellt

Nach der Schussabgabe durch Polizeibeamte Mitte Oktober in Alt-Arnsberg wurde jetzt das Ermittlungsverfahren gegen drei Polizisten eingestellt. Das haben Arnsberger Staatsanwaltschaft und Dortmunder Kripo vor wenigen Minuten in einer Pressemitteilung bekannt gegeben.

Veröffentlicht: Mittwoch, 18.02.2026 07:54

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Die Beamten haben am 11.10.2025 gegen 11:30 Uhr auf einen 40-jährigen deutschen Staatsangehörigen albanischer Abstammung geschossen. Der Deutsch-Albaner hat zuvor mit einer Eisenstange erhebliche Schäden an Gebäuden und drei Einsatzfahrzeugen der Polizei verursacht und die Einsatzkräfte massiv bedroht. Der 40-Jährige wurde durch einen Schuss in das Bein handlungsunfähig gemacht. Lebensgefahr bestand nicht. Nach vorübergehender stationärer Behandlung seiner Verletzung in einem örtlichen Krankenhaus ordnete das Amtsgericht Arnsberg auf Antrag der Staatsanwaltschaft seine vorläufige Unterbringung in einer forensischen Psychiatrie an. Der Vorfall in der Clemens-August-Straße wurde vielfach mitgefilmt und auf Social Media geteilt. Das Videomaterial hatte online für viele Diskussionen gesorgt. Einige User warfen den eingesetzten Beamten zu zaghaftes Handeln vor. 

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Weitere Ermittlungen gegen Beamte vor Ort

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Unmittelbar nach dem Einsatz hat die Polizei Dortmund unter Federführung der Staatsanwaltschaft Arnsberg die Ermittlungen aufgenommen. Aufgrund der erlittenen Verletzungen durch den Gebrauch der Dienstwaffe wurde ein Ermittlungsverfahren gegen drei eingesetzte Polizeibeamte/-innen wegen gefährlicher Körperverletzung im Amt eingeleitet. Dieses Ermittlungsverfahren gegen die Polizeibeamten ist jetzt durch die Staatsanwaltschaft nach § 170 Abs. 2 StPO eingestellt worden, weil der Einsatz der Schusswaffe in diesem Fall aufgrund der Beachtung aller rechtlichen Vorschriften rechtmäßig war.

Nach dem Ergebnis der Ermittlungen hatten die Einsatzkräfte den 40-Jährigen mehrfach aufgefordert, die Eisenstange fallenzulassen. Diesen Aufforderungen kam er nicht nach. Die von ihm ausgehenden Bedrohungen haben weiter angehalten und intensivierten sich, so die Staatsanwaltschaft Arnsberg.  Die Polizeibeamten haben daraufhin erneut gedroht, mit der Dienstwaffe auf den Mann zu schießen. Dazu wurden auch mehrere Warnschüsse abgegeben. "Da der 40-Jährige auch darauf nicht reagierte, wurde die Schusswaffe zur Abwehr einer gegenwärtigen Gefahr für Leib und Leben der Einsatzkräfte der Polizei eingesetzt.", so die Arnsberger Staatsanwaltschaft. Auch gegen den 40-jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Sachbeschädigung und Bedrohung eingeleitet. 

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