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Arnsberg: Diskussion über Zukunft des Waldes
© Amadeus Bewer/ Wald und Holz NRW)
Demonstrationsfläche im Lehr- und Versuchsrevier Hirschberg: Harvester-Verhau und Stockachselpflanzung als innovative Wiederbewaldungsmethode auf Fichtenkalamitätsflächen – mit positiven Effekten auf Mikroklima und Verbissschutz. (Bildquelle: Amadeus Bewer/ Wald und Holz NRW)
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Arnsberg: Diskussion über Zukunft des Waldes

Der Wald in NRW ist Lebensraum für rund 20.000 Tier- und Pflanzenarten, Klimaschützer, Rohstofflieferant und Erholungsraum. Wie der Wald für die Zukunft gewappnet werden kann war gestern Thema des Arnsberger Waldforums 2025.

Veröffentlicht: Mittwoch, 05.11.2025 09:43

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Das Zentrum für Wald und Holzwirtschaft des Landesbetriebs Wald und Holz NRW hat Fachleute aus Forschung, Forstwirtschaft, Politik und Naturschutz nach Arnsberg eingeladen, um über die Zukunft des Waldes zu beraten. Dr. Martin Berges, Staatssekretär im Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW, betonte die zentrale Rolle des Waldes: „Er reguliert das Klima, liefert wichtige Ökosystemleistungen und ist ein wertvoller Erholungsraum. Der Klimawandel und der steigende Bedarf an nachwachsenden Rohstoffen machen ein zukunftsgerichtetes Waldmanagement unverzichtbar.“ Tim Scherer, Leiter von Wald und Holz NRW, ergänzte: „Der Wald und die Gesellschaft beeinflussen sich gegenseitig. Nachhaltiges Waldmanagement erfordert Akzeptanz für unterschiedliche Bedürfnisse und den Ausgleich von Interessen.“

Prof. Dr. Ulrich Schraml, Direktor der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg, zeigte in seinem Vortrag, wie stark gesellschaftliche Erwartungen die Waldentwicklung prägen. In der anschließenden Podiumsdiskussion wurde deutlich: Zukunftsfähiges Waldmanagement gelinge nur im Dialog und mit gegenseitigem Verständnis. Viele Teilnehmer brachten ihre Perspektiven ein und stellten Fragen. Thomas Wälter, Leiter des Zentrums für Wald und Holzwirtschaft, zog ein positives Fazit: „Es ist ermutigend zu sehen, dass wir nicht nur in Gegensätzen denken müssen. Es gibt Raum für Lösungen, die verschiedene Ansprüche vereinen.“

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