
Die anstehende Hitzewelle bedeutet für den Körper enormen Stress. Dominik Mörchen, Sprecher der Apothekerschaft im Altkreis Meschede, warnt davor, die Belastung zu unterschätzen. Besonders gefährdet sind ältere Menschen und kleine Kinder, die sich mittags in Innenräumen aufhalten sollten, um einen gefährlichen Hitzschlag zu vermeiden.
Viel trinken wichtig
Um den Kreislauf zu unterstützen, ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr entscheidend. Senioren und Kinder müssen an heißen Tagen oft aktiv ans Trinken erinnert werden, wobei sich Wasser und abgekühlte Tees am besten eignen. Die Wohnungen kühlt ihr am besten durch gründliches Lüften in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden.
Medikamente schützen
Nicht nur Menschen, auch Medikamente leiden unter der Hitze. Viele Arzneimittel dürfen nur bei bis zu 25 Grad gelagert werden. Wenn es wärmer wird, gehören sie laut der Apotheker in kühle Kellerräume, isolierte Taschen oder teilweise in das Gemüsefach des Kühlschranks.
Was sind die Symptome eines Hitzschlags?
Ein Hitzschlag äußert sich durch Erschöpfung, Kopf- und Muskelschmerzen, Kurzatmigkeit, Verwirrtheit oder auch Schwindel und Übelkeit. Laut Apothekern können die Beschwerden auch zeitverzögert auftreten.
Was ist bei einem Hitzschlag als Erste Hilfe zu tun?
Betroffene müssen sofort aus der Hitze gebracht und vorsichtig mit feuchten Tüchern gekühlt werden. Der Kreislauf darf nicht durch zu starke Kälte belastet werden und ärztliche Hilfe ist umgehend erforderlich.