Antibiotika-Aufklärung

Gesundheitsexperten bei uns warnen vor der Ausbreitung multiresistenter Keime

Im Winter steigt die Zahl der Atemwegsinfektionen und damit auch die Zahl der Antibiotikaverordnungen bei uns. In neun von zehn Fällen sind Viren aber dafür die Ursache. Obwohl die Verordnungen von Antibiotika insgesamt seit Jahren rückläufig sind, läuft aktuell eine Kampagne gegen deren übermäßigen Einsatz. Sie wird u.a. von Ärzten, Apothekern, Krankenkassen und Patientenbeauftragtenim HSK unterstützt. Ziel ist es, den Verbrauch zu reduzieren und damit die Ausbreitung multiresistenter Keime zu erschweren. Wer daran erkrankt, ist oft nur sehr schwer zu retten, die bisherige Antibiotikabehandlung hilft dann nicht mehr. 


Antibiotika helfen nur bei Bakterien

Gegen Erkrankungen, die von Viren verursacht werden, sind Antibiotika machtlos. Damit sie auch in Zukunft noch wirksam sind, müssen sie sinnvoll eingesetzt werden, so Experten. Sie sollten so oft wie notwendig, aber so selten wie möglich eingenommen werden.

Vorbeugung gegen Erkältungen

Gesundheitsexperten raten zu regelmäßigem Händewaschen, insbesondere wenn im Umfeld jemand erkrankt ist. Niesen und husten sollte man nur in die Armbeuge und nicht in die Hand. Wer sich angesteckt hat, sollte sich schonen, viel trinken und fieber- oder schmerzsenkende Medikamente einnehmen, das empfehlen Mediziner.

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