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Anonyme Spenderin zeigt Herz für den Wald
© Amadeus Bewer/ Wald und Holz NRW)
Demonstrationsfläche im Lehr- und Versuchsrevier Hirschberg: Harvester-Verhau und Stockachselpflanzung als innovative Wiederbewaldungsmethode auf Fichtenkalamitätsflächen – mit positiven Effekten auf Mikroklima und Verbissschutz. (Bildquelle: Amadeus Bewer/ Wald und Holz NRW)
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Anonyme Spenderin zeigt Herz für den Wald

Die Stadt Hallenberg hat eine Spende von 10.000 Euro für die Wiederbewaldung bekommen

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Der Hallenberger Stadtwald bekommt Unterstützung aus der Bürgerschaft: Eine private Spenderin hat der Stadt 10.000 Euro für den heimischen Forst gespendet. Das Geld soll in die Wiederbewaldung und die nachhaltige Entwicklung des Stadtwaldes fließen. Die Frau möchte nach Angaben der Stadt anonym bleiben.

Geld für die Zukunft des Stadtwaldes

Nach Angaben der Stadt Hallenberg stammt das Geld nicht von einem Unternehmen oder einer Stiftung, sondern von einer Rentnerin aus privatem Vermögen. Sie wolle damit ganz bewusst einen persönlichen Beitrag für die Zukunft des Waldes in ihrer Heimat leisten.

Der Hallenberger Stadtwald hat in den vergangenen Jahren stark unter Stürmen, Trockenheit, Borkenkäferbefall und den Folgen des Klimawandels gelitten. Große Flächen mussten aufgearbeitet werden, und die Wiederbewaldung wird die Stadt nach eigenen Angaben noch über viele Jahre beschäftigen. Der Wald ist dabei nicht nur ein Wirtschaftsfaktor: Er ist Lebensraum für Tiere und Pflanzen, wichtig für Klima und Wasserhaushalt und zugleich ein bedeutender Erholungsraum für Bürgerinnen, Bürger und Gäste.

Bürgermeister Enrico Eppner bedankt sich für die Unterstützung und spricht von einem starken Zeichen für die Gemeinschaft und für kommende Generationen. Besonders bemerkenswert sei, dass die Spenderin nicht darauf warte, dass andere handeln, sondern selbst Verantwortung übernehme.

Stadt will stabile und artenreiche Wälder entwickeln

Auch Hallenbergs Forstamtsleiter Dirk Zimmermann sieht in der Spende eine wichtige Hilfe. 10.000 Euro könnten im Wald viel bewirken, sagt er. Bei der Wiederbewaldung gehe es nicht nur darum, möglichst schnell neue Bäume zu pflanzen. Das Ziel: stabile, artenreiche und an künftige Klimabedingungen angepasste Wälder entwickeln.

Mit ihrer Spende wolle die Rentnerin laut Stadt auch andere Menschen zum Nachdenken und vielleicht zum Mitmachen bewegen. Es gehe ihr nicht um öffentliche Aufmerksamkeit, sondern darum zu zeigen, dass jede und jeder einen Beitrag leisten könne - sei es mit Geld, Zeit oder Engagement, zum Beispiel bei Pflanzaktionen.

Die Stadt Hallenberg will die Spende nun für konkrete Maßnahmen im Stadtwald einsetzen. Nach den großen Waldschäden der vergangenen Jahre sei das eine langfristige Aufgabe. Oder, wie Forstamtsleiter Zimmermann es formuliert: Die Bäume, die heute gepflanzt werden, werden noch viele Generationen begleiten.

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