
Die Wanderausstellung über Anne Frank "Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte" macht Station in Neheim. Sie ist vom 14. März an für einen Monat in der Stadtbibliothek zu sehen. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Lebensgeschichte von Anne Frank, die sich als jüdisches Mädchen während der Zeit des Nationalsozialismus mit ihrer Familie in Amsterdam vor den Nazis versteckt hat. Ihr Tagebuch, das sie während dieser Zeit schrieb, zählt heute zu den bekanntesten Zeitzeugnissen des Holocausts weltweit. Die Ausstellung reist seit 2012 durch ganz Deutschland.
Jugendliche führen Jugendliche durch die Ausstellung
Die Ausstellung soll vor allem junge Menschen ansprechen. Dafür gibt es ein besonderes Konzept: Jugendliche führen Jugendliche durch die Ausstellung. Die sogenannten "Peer Guides" sind selbst Schüler und Schülerinnen aus ganz Arnsberg. Vor der Ausstellung werden sie entsprechend geschult. Durch interaktive Fragen an die Besucherinnen und Besucher und den Austausch mit den "Peer Guides" soll der Bezug zu heute geschaffen werden. Der Bürgermeister der Stadt Arnsberg, Ralf Paul Bittner, erklärt, warum die Ausstellung so nahbar ist:
Die Volkshochschule Arnsberg/Sundern, die Stadtbibliothek Arnsberg und der Heimatbund Neheim-Hüsten e.V. haben die Ausstellung ins Sauerland geholt. Arnsbergs Bürgermeister Bittner hat die Schirmherrschaft übernommen. Den Organisatoren ist es wichtig, ein solches Angebot zu machen und möglichst viele Menschen zu erreichen. Die Leiterin der Stadtbibliothek Neheim, Jutta Ludwig, erklärt, warum die Stadtbibliothek genau der richtige Ort für diese Ausstellung ist:
Die Ausstellung ist vom 14. März bis zum 13. April in der Stadtbibliothek Neheim zu sehen. Mit ihrer Eröffnung starten in diesem Jahr auch die Arnsberger Wochen für Demokratie - gegen Rassismus. Schulen in ganz Arnsberg wurden vorab angeschrieben und eingeladen. Anfragen für Schulklassenführungen können über bibliothek.neheim@arnsberg.de gestellt werden. VHS Leiter Tobias Schulte erzählt, worauf sich die Besucherinnen und Besucher freuen können:
Für den Bürgermeister der Stadt Arnsberg, Ralf Paul Bittner, ist die Ausstellung wichtig für die Wochen der Demokratie und ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg der Demokratiebildung. Besucherinnen und Besucher sollen von der Ausstellung unter anderem lernen, wie man dafür einstehen kann, die Demokratie zu schätzen und zu stärken.