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Ambrosia-Pflanze breitet sich weiter aus
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Ambrosia-Pflanze breitet sich weiter aus

Die Ambrosia Pflanze belastet Allergiker und sollte gemeldet werden

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Die hochallergene Ambrosiapflanze macht Sauerländern mit Pollenallergie aktuell das Leben schwer, darauf weist die Krankenkasse AOK NordWest hin. Die wärmeliebenden Pflanze ‚Ambrosia artemisiifolia‘ findet aktuell perfekte Bedingungen vor. Sie kann sich dadurch auch hier entlang von Straßen, auf Brachflächen, Baustellen, Äckern oder im heimischen Garten weiter ausbreiten. Sie wird oft mit dem Gemeinen Beifuß verwechselt. Ihre hochallergenen Pollen können heftige gesundheitliche Beschwerden auslösen. Laut einer repräsentativen forsa-Umfrage im Auftrag der AOK hat mehr als jede dritte Person ( Prozent) in Deutschland eine ärztlich diagnostizierte Allergie. Die häufigste ist dabei die Pollenallergie ( Prozent).

„Schon minimale Pollenkonzentrationen der Ambrosiapflanze können allergische Reaktionen wie Bindehautreizungen, Heuschnupfen oder allergisches Asthma auslösen“, so AOK-Serviceregionsleiter Dirk Schneider.

Durch die früher eintretenden wärmeren Temperaturen breiten sich bisher gebietsfremde Pflanzen wie zum Beispiel die Gattung der Ambrosia weiter aus. Auch durch heruntergefallene Samen im Vogelfutter kann sich die Ambrosia im Garten verbreiten. Die neu auftretenden Pflanzen mit allergenen Pollen, wie zum Beispiel die Beifuß Ambrosie, beginnen erst im Juli zu blühen und die Blüte dauert bis zum ersten Frost an.

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Allergene Wirkung der Pollen fünfmal höher als die von Gräserpollen

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Die Pflanze hat besonders stark allergene Pollen, von denen schon eine geringe Konzentration bei sensibilisierten Personen allergische Beschwerden bis hin zu Asthma auslösen können. Laut Bundesumweltamt ist die allergene Wirkung der Pollen fünfmal höher als die von Gräserpollen. Zu den Symptomen zählen eine

laufende Nase mit Nies- und Juckreiz sowie juckende, gerötete Augen mit Tränenfluss. Auch kann sich ein saisonales allergisches Asthma entwickeln, das sich während der Blütezeit durch trockenen Husten, Atemnot und verringerter Belastbarkeit äußert. „Bei Personen im Hochsauerlandkreis mit einer bestehen

den Beifußallergie kann es aufgrund von Kreuzreaktionen bereits beim ersten Kontakt mit Ambrosia-Pollen zu allergischen Beschwerden kommen“, so Schneider. Beim direkten Hautkontakt können bei empfindlichen Personen Hautreizungen oder allergische Hautreaktionen auftreten.

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Pflanze gilt als gesundheitsgefährdend

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Die Ambrosia-Pflanze ist seit mehreren Jahren als gesundheitsgefährdend bekannt. Jeder kann dazu beitragen, die Ausbreitung zu verhindern, indem er Funde dem Grünflächenamt im Hochsauerlandkreis, dem Pflanzenschutzamt oder dem Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen meldet. Eine weitere

Möglichkeit der Meldung besteht unter www.ambrosiascout.de. Wer sie vor der Blüte im Garten entdeckt, sollte sie am besten mit Handschuhen an der Wurzel packen und im Hausmüll entsorgen. Blüht die Pflanze bereits, empfiehlt es sich eine Feinstaubmaske zu tragen und die Pflanze verpackt im Hausmüll zu entsorgen.

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