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Altersarmut im Sauerland
© Olaf Ziegler/FUNKE Foto Services
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Altersarmut im Sauerland

Im Sauerland beziehen mehr ältere Menschen Grundsicherung, um über die Runden zu kommen

Veröffentlicht: Montag, 10.11.2025 23:00

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Immer mehr ältere Menschen im Hochsauerlandkreis kommen ohne Grundsicherung finanziell nicht mehr über die Runden. Bei uns haben Ende 2024 3,4  % der über 66-Jährigen Menschen Grundsicherung im Alter erhalten. Das zeigt die aktuelle Landesstatistik. Diese Quote ist in den vergangenen Jahren immer weiter gestiegen. Im Jahr 2015 lag der Anteil der Älteren, die im Hochsauerlandkreis Grundsicherung bekommen, noch bei 2, 8 Prozent.

NRW-weit liegt die Quote bei 5,3 Prozent.

Anspruch auf Grundsicherung im Alter haben Personen, die die Altersgrenze nach § 41 Absatz 2 SGB XII erreicht haben und die ihren Lebensunterhalt aus eigenem Einkommen und Vermögen bzw. dem ihres (Ehe)Partners nicht sicherstellen können. Die an dem gesetzlichen Renteneintrittsalter orientierte Altersgrenze lag im Dezember 2024 bei 66 Jahren. Frauen beziehen häufiger Grundsicherung im Alter als Männer, so IT.NRW.

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Höchste Grundsicherungs-Quote in den Ballungsräumen

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Am höchsten waren die Quoten der Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung im Alter in den Großstädten Köln und Düsseldorf.

Ende 2024 erhielt hier mit einem Anteil von 10,3 % bzw. 10,2 % mehr als jede zehnte Person über der Altersgrenze Grundsicherungsleistungen. Im Kreis Olpe und im Kreis Höxter bezogen anteilig die wenigsten älteren Menschen Grundsicherung im Alter: Hier lagen die Quoten bei 2,5 % bzw. 2,8 %.

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