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Alt-Arnsberg: Digitale Umspannanlage eingeweiht
© Westenergie
Dr. Jürgen Grönner (Geschäftsführer Westetz), Dr. Jacqueline Bila (Bürgermeisterin der Stadt Sundern), Mona Neubaur (Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie NRW), Dr. Robert Denda (Vorstandsvorsitzender und Technikvorstand Westenergie), Ralf Bittner (Bürgermeister der Stadt Arnsberg) / Westenergie AG
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Alt-Arnsberg: Digitale Umspannanlage eingeweiht

Das Sauerländer Stromnetz fit für die Zukunft machen. Darum geht es in Arnsberg: Eine digitale Umspannanlage ist heute offiziell in Alt-Arnsberg eingeweiht worden. Mit dabei war NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur.

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Ende Juli hat das Bundeskabinett die EEG-Novelle und das sogenannte Netzanschlusspaket beschlossen. Bedeutet im Klartext: Erneuerbaren-Ausbau und Netzausbau sollen künftig besser aufeinander abgestimmt, Netzanschlussverfahren beschleunigt sowie transparenter und digitaler werden.

Einen entscheidenden Beitrag für die Modernisierung unseres Stromnetzes liefert die Digitalisierung. Nur so können Netzanschlüsse beschleunigt, bestehende Netzkapazitäten besser genutzt und damit erneuerbare Energien schneller integriert werden. Wie das sogenannte "Smart Grid" der Zukunft konkret aussehen kann, wird bereits in der „Smarten Energieregion Arnsberg und Sundern“ gezeigt. Die Digitalisierung des Verteilnetzes wird dort bereits vorangetrieben. Das soll wiederum die Voraussetzungen für eine sichere, leistungsfähige und zukunftsfähige Energieversorgung schaffen, so der Betreiber Westenergie. Eine zentrale Komponente bei der Modernisierung des Netzes sind dabei die digitalen Umspannanlagen, heißt es. Sie schaffen mehr Transparenz über den Zustand des Netzes, verbessern dessen Steuerbarkeit und helfen dabei, erneuerbare Energien und neue Verbraucher wie Wärmepumpen und Ladesäulen sicher und effizient in das Stromsystem zu integrieren. So kann vorhandene Netzinfrastruktur besser genutzt und der notwendige Netzausbau gezielter geplant werden. Digitale Umspannanlagen sind ein zentraler Baustein, um die schwankenden Einspeisungen von Wind- und Solarenergie besser ausgleichen zu können. "Damit die Energieversorgung trotz dieser neuen Anforderungen (schwankende Einspeisung + steigender Energiebedarf) auch weiterhin zuverlässig bleibt, braucht es den Netzausbau und die Digitalisierung der Infrastrukturen. Nur durch ein intelligentes Stromnetz, das sogenannte Smart Grid, können Stromflüsse optimal gesteuert und ausbalanciert werden", so der Betreiber Westenergie.

Eine dieser Anlagen ist heute Mittag offiziell in Arnsberg eingeweiht worden. Mit dabei ist auch Mona Neubaur, NRW-Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie gewesen.

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