
Heute ist Safer Internet Day. Seit die KI immer mehr übernimmt, wird das Thema Sicherheit im Netz noch wichtiger. Die Polizei im HSK reagiert darauf und widmet sich dem Thema KI unter dem Motto: KI and me – In künstlicher Beziehung. KI – das steht für künstliche Intelligenz und gewinnt in unserem Alltag immer mehr an Bedeutung, so die Polizei. Daher ruft die EU-Initiative klicksafe heute bundesweit zur Teilnahme am Safer Internet Day 2026 auf. Sie koordiniert in Deutschland den internationalen Aktionstag und möchte beleuchten, welchen Einfluss KI-Begleiter auf unsere zwischenmenschlichen Beziehungen und unsere Kommunikation haben. Welche Chancen und Risiken entstehen, wenn Menschen Bindungen zu KI-Begleitern entwickeln?
Eine Frage in den Sprachassistenten des Handys gesprochen – und schon kommt eine passende Antwort, wo Sie am besten essen gehen können, wie Sie sich bei einem Bewerbungsgespräch verhalten sollten oder Sie lassen sich ganze Reiserouten mit den besten Ausflugs- und Übernachtungstipps ausarbeiten. Generative KI-Bots sind längst Teil unseres digitalen Alltags, sei es als Chatbots in sozialen Medien oder als spezielle „Begleiter“. Sie erklären, sie beraten in schwierigen Lagen und bieten sogar emotionale Unterstützung, so die Polizei.
Ein Bot steht für Roboter und ist ein Softwareprogramm, das automatisiert und selbstständig Aufgaben im Internet oder auf Computersystemen ausführt. Dabei ahmt es menschliches Verhalten nach. KI-Systeme übernehmen zunehmend Rollen, die bislang Menschen vorbehalten waren. Dabei können sogenannte parasoziale Beziehungen entstehen. Das sind einseitige Bindungen zu digitalen Systemen, die Nähe und Vertrautheit simulieren, so die Polizei.
KI and me. In künstlicher Beziehung.
Mit dem Motto „KI and me. In künstlicher Beziehung.“ stellt klicksafe zum Safer Internet Day 2026 (SID26) die Frage in den Mittelpunkt, wie sich die zunehmende Nutzung von KI-Begleitern auf unser Miteinander und vor allem auf das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen auswirkt.
KI und Hausaufgaben sind mittlerweile für viele Schülerinnen und Schüler fest miteinander verknüpft. Laut der aktuellen JIM-Studie (Jugend, Information, Medien – JIM-Studie 2025 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest) wird allein ChatGPT von 90 % der Jugendlichen zwischen 16 und 19 Jahren genutzt. Künstliche Intelligenz eröffnet Kindern und Jugendlichen ganz neue Möglichkeiten. Sie erleichtert den Zugang zu Wissen, kann das Lernen spannender machen und Kreativität fördern. Gleichzeitig birgt sie aber auch Gefahren und Risiken durch Täuschung und Manipulation.it dem Safer Internet Day 2026 möchte klicksafe Jugendliche dabei unterstützen, einen reflektierten, kritischen und informierten Umgang mit generativen KI-Bots zu entwickeln. Ziel ist es, die Medienkompetenz junger Menschen zu stärken. Sie sollen erkennen, wann KI-Bots hilfreich sind, verstehen, warum KI-Bots gefährlich oder manipulierend sein können, und lernen, was echte menschliche Bindungen von simulierten Beziehungen unterscheidet.
Polizei bietet Elternabende und Fortbildungen
Die Polizei will Eltern und Lehrer unterstützen. „Wir klären in erster Linie darüber auf, wo und welche Gefahren in der digitalen Welt bestehen und wie man Kinder und Jugendliche davor schützen kann. Wir bieten Elternabende und auch Fortbildungen für Fachkräfte an. Kinder müssen wissen, wie sie weder zum Opfer noch zum Täter werden“, so Kriminalhauptkommissarin Bianca Scheer vom Kriminalkommissariat Kriminalprävention und Opferschutz in Meschede. „Medienkompetenz ist dabei oft hilfreicher als Verbote.“
Bei Fragen rund um das Thema Mediensicherheit oder für Unterstützung bei der Durchführung von Medienprojekten an Schulen, kann man die Polizei hier 0291-90204600 oder hier kv-opferschutz.hochsauerlandkreis@polizei.nrw.de erreichen. Alle Informationen zur Initiative und zum Safer Internet Day sowie Materialien für den Unterricht oder das Angebot einer digitalen Schulstunde hier