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ADAC registriert mehr Autopannen
© ADAC/Stefanie Aumiller
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ADAC registriert mehr Autopannen

Gut 48.700-mal mussten die Pannenhelfer im vergangenen Jahr in der Region ausrücken – meistens wegen Problemen mit der Batterie.

Veröffentlicht: Montag, 09.03.2026 23:00

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Die Zahl der Fahrzeugpannen auf den Straßen und Autobahnen im Sauerland steigt weiter an. Im vergangenen Jahr mussten die ADAC-Pannenhelfer laut der aktuellen Pannenhilfe-Bilanz in der Region 48.719-mal ausrücken, um sich um liegengebliebene Autos zu kümmern. Das waren gut 700 Einsätze mehr als ein Jahr zuvor (47.984) und knapp 1.500 mehr als noch 2024 (46.266). Neben dem Hochsauerlandkreis gehören auch die Kreise Unna und Soest sowie die Stadt Hamm zu den Einsatzgebieten der Sauerländer ADAC-Pannenhelfer.

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Zahlen auch NRW-weit gestiegen

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Im Schnitt hilft der ADAC in NRW 2660-mal pro Tag. Im vergangenen Jahr absolvierten die Pannenhelfer landesweit fast 971.000 Einsätze. Das sind etwa 6.000 Pannenhilfen mehr als im Vorjahr. Die 443 Straßenwachtfahrer sowie 101 Mobilitätspartner des ADAC in NRW legten insgesamt rund 9,22 Millionen Kilometer zurück. Das höchste Pannenaufkommen gab es im Januar. Rekordtag in Nordrhein-Westfalen war aufgrund hoher Minusgrade der 13. Januar 2025 mit 5.153 Pannenhilfe-Einsätzen. Auch im Dezember gab es viele Einsätze.

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Batterie und Motor machen meiste Probleme

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Häufigste Pannenursache war in rund 45 Prozent aller Fälle eine defekte oder leere Batterie. Bei 22 Prozent aller Pannen versagten Motor, Motormanagement oder Hochvoltsystem. In gut zehn Prozent der Fälle waren Generator, Anlasser, Bordnetz oder Beleuchtung der Grund für die geleistete Pannenhilfe. Reifenprobleme machten knapp neun Prozent der Einsätze aus. Der Bereich Schlüssel, Schlösser oder Wegfahrsperre lag bei etwa sieben Prozent. In rund 58.500 Fällen ließ sich das Fahrzeug ohne die Unterstützung der ADAC-Pannenhilfe nicht mehr öffnen. Karosserie, Lenkung, Bremsen, Fahrwerk oder Getriebe waren ebenfalls für knapp sieben Prozent der Einsätze verantwortlich.

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Mehr Einsätze bei E-Autos

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Mit der zunehmenden Zahl an Elektroautos auf den Straßen sind auch die E-Auto-Pannen weiter gestiegen. Die ADAC-Pannenhelfer mussten im vergangenen Jahr mehr als 50.400 reine E-Fahrzeuge versorgen, ein Zuwachs von 15,5 Prozent gegenüber 2024. Hinzu kamen knapp 60.000 Hybrid-Fahrzeuge (plus 13,3 Prozent). Auch hier war eine defekte Starterbatterie bei rund der Hälfte aller Fälle die häufigste Ursache.

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Tipps zum Schutz und im Fall der Fälle

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Um eine Panne während der Fahrt zu vermeiden, empfiehlt es sich, das Auto regelmäßig zu überprüfen und warten zu lassen. Dabei sollte vor allem vor dem Winter die Batterie gecheckt werden. Auch der Zustand des Motors, der Kühlflüssigkeit oder der Reifen sollte im Auge behalten werden, genauso wie Ölstand oder Beleuchtungsanlage. Gerade vor langen Fahrten sei so ein Check-up wichtig, heißt es. Außerdem können eine vorausschauende Fahrweise und eine regelmäßige Nutzung des Autos mögliche Pannenursachen verringern.

Sollte das Auto doch einmal liegenbleiben, ist es wichtig, zunächst das Warnblinklicht einzuschalten und das Auto nach Möglichkeit am Straßenrand bzw. auf dem Seitenstreifen abzustellen, bei Dunkelheit sollte zusätzlich das Standlicht eingeschaltet werden. Anschließend gilt: Warnweste anziehen, Warndreieck aufstellen, Fahrbahn verlassen und einen sicheren Warteplatz suchen (auf der Autobahn z.B. hinter die Leitplanke klettern). Dann den Pannendienst rufen.

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