A46-Teilstück eröffnet

Forderungen nach schnellem Streckenausbau in Richtung Brilon.

© Straßen.NRW

Das neue Teilstück der A46 zwischen Bestwig und Nuttlar ist für den Verkehr freigegeben worden. Dafür war auch NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst an die Talbrücke Hameke gekommen. Der CDU-Politiker forderte den schnellen Bau der anschließenden B7n in Richtung Brilon. Landrat Karl Schneider machte sich dafür stark, sich schnell auf Trassen zu verständigen. "Es muss weitergehen", so der Landrat. Sonst könnten auf Antfeld und Altenbüren bald große Probleme zukommen. Die A46 müsse eine tragende Verbindung zwischen West und Ost sein. Es müsse deshalb bis Wünnenberg-Haaren weitergebaut werden. Bestwigs Bürgermeister Ralf Peus forderte eine Ortsumgehung für Nuttlar. Auch Olsbergs Bürgermeister Wolfgang Fischer hofft, dass es mit dem Streckenausbau in Richtung Brilon schnell weitergeht.


Die neue Trasse ist die höchste Autobahnbrücke in ganz NRW. Die vierspurige Autobahn ist 5,6 Kilometer lang, die anschließende Ortsumgehung Olsbergs 2,8 Kilometer. Der Höhenunterschied zwischen den Anschlussstellen Velmede und Olsberg beträgt rund 122 Meter. Insgesamt hat der Bau zehn Jahre gedauert und rund 190 Millionen Euro gekostet. Allein die vier neuen Talbrücken haben rund 113 Millionen Euro gekostet. Mehr als 70.000 LKW waren während der Bauarbeiten im Einsatz.

Kein Tempolimit

Auf dem neuen Teilstück der A46 gibt es keine Geschwindigkeitsbegrenzung. Insgesamt stehen entlang der Strecke laut Straßen NRW rund 50 Schilder, darunter auch touristische Hinweistafeln.

© Radio Sauerland
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