
Unter dem Titel „80 Jahre NRW - Demokratie zählt und Du auch!“ diskutieren am Sonntagabend um 18 Uhr mehrere Gäste auf Einladung des Arbeitskreises für Dorfgeschichte und -entwicklung Niedereimer in der Schützenhalle. Neben dem ehemaligen SPD-Chef und Vizekanzler Franz Müntefrering sind Prof. Dr. Malte Thießen, Leiter des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte sowie Arnsbergs Bürgermeister Ralf Paul Bittner dabei. Die Diskussion findet am Sonntag, 21. Juni 2026 ab 18 Uhr statt, der Eintritt ist frei.
Warum 2026 für NRW ein besonderes Jahr ist
Am 21. Juni 1946 beschloss die damalige britische Militärregierung die Gründung des Landes Nordrhein-Westfalen. Gleichzeitig wurde das frühere Land Preußen damit endgültig aufgelöst. Genau 80 Jahre später erinnert die Veranstaltung in Niedereimer an dieses historische Datum und richtet den Blick zugleich auf die Bedeutung demokratischer Teilhabe heute. Der 80. NRW-Geburtstag wird Ende August beim NRW-Tag in Münster gefeiert.
Höhepunkt im Rahmen einer Wanderausstellung
Die Podiumsdiskussion ist der Höhepunkt der Wanderausstellung des Westfälischen Heimatbundes. Die Ausstellung beleuchtet die Geschichte des WHB sowie den Wandel des Heimatbegriffs über die Jahre. Die Ausstellung ist an mehreren Tagen in der Schützenhalle Niedereimer geöffnet. Am Sonntag, 21. Juni 2026, und am Sonntag, 28. Juni 2026, ist sie jeweils von 11 bis 18 Uhr zu sehen.
Zusätzliche Öffnungszeiten gibt es am Freitag, 26. Juni 2026, und Samstag, 27. Juni 2026, jeweils von 14 bis 18 Uhr. Darüber hinaus kann die Ausstellung auch nach Anmeldung besucht werden. Der Eintritt ist an allen Tagen frei.