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5 Mio. Euro für Campus-Umbau am Berliner Platz
© Stadt Arnsberg
Übergabe Fördermittel zur Entwicklung des Campus Berliner Platz: (v.l.n.r.:) Landtagsabgeordneter Klaus Kaiser, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen Ina Scharrenbach, Erster Beigeordneter der Stadt Arnsberg Christopher Hilverling, stellv. Bürgermeister Peter Blume und Stadtplaner der Stadt Arnsberg Jan Birkenstock Fördermittel zur Entwicklung des Campus Berliner Platz.
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5 Mio. Euro für Campus-Umbau am Berliner Platz

Vom Schulhof zum Begegnungszentrum: Campus Berliner Platz erhält rund 5 Millionen Euro Fördergelder

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Der Campus Berliner Platz wird umfassend neugestaltet und zu einem lebendigen Ort für Bildung, Sport und Freizeit ausgebaut. Für das Großprojekt hat Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, gestern einen Fördermittelbescheid über rund 5 Millionen Euro auf dem Schulhof des Franz-Stock-Gymnasiums(FSG) übergeben. Das teilt die Stadt Arnsberg mit.

Das Förderprojekt umfasst die Umgestaltung des unteren Schulhofs des FSG, die Erweiterung des benachbarten Quartiersparks sowie die Verknüpfung beider Bereiche zu einem zusammenhängenden Campus. Schülerinnen, Schüler und Anwohnende wurden in Workshops aktiv in die Planung eingebunden. Das Ergebnis ist ein lichter, barrierearmer und weitgehend autofreier Bereich, der Schule, Vereine und den gesamten Stadtteil Hüsten besser vernetzt und stärkt.

Mit dem Erhalt des Förderbescheids bereitet die Stadt Arnsberg die nächsten Planungsschritte vor. Der Baubeginn ist für das vierte Quartal 2027 geplant. Die Fertigstellung wird für 2028/2029 angestrebte Zielmarke sein.

Insgesamt fließen mehr als 7 Millionen Euro in die Maßnahmen, der Förderanteil beträgt 70 Prozent.

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Die Bausteine des neuen Campus im Überblick

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Die Campusspange: Das neue grüne Herzstück

Zentrales Element ist die „Campusspange“ – ein breiter Ost-West-Weg, der das Gelände verbindet. Gesäumt von blühenden Bäumen entsteht eine Aktivpromenade mit vielen Sitzgelegenheiten, die auch zum Skaten einlädt. Die Strecke dient zudem als Laufbahn zwischen Gymnasium und Waldpark. Der Bereich vom Holzschnitzelkraftwerk bis zum Parkplatz am Kulturzentrum wird komplett autofrei.

Sport im Waldpark: Bewegung für alle

Rund um das beliebte digitale Fußballfeld entsteht ein Sportbereich für die Öffentlichkeit. Geplant sind ein Multisportfeld, eine Calisthenics-Anlage für Eigengewichtstraining, eine Parkour-Anlage, eine Slackline und eine Bodenwelle zum Skaten oder Inlinerfahren. Bunte Sportgeräte und farbiger Fallschutz sorgen für eine moderne Optik, während Sitzdecks Raum zum Ausruhen und Zuschauen bieten.

Bessere Orientierung

Die Eingänge zum Campus und zu den Gebäuden erhalten ein einheitliches Erscheinungsbild. Große Sitzgelegenheiten, moderne Fahrradständer und ein klares Leitsystem erleichtern die Orientierung.

Baumhain und Wiesengrund: Natur erleben

Rund 130 neue Bäume stärken das Grün auf dem Campus. Am Baumbach schaffen abgetreppte Holzdecks einen Zugang zum Wasser. Wechselnde Zonen aus Schatten und Wiese laden zum Verweilen ein. Die Fußwege – insbesondere die Schulwege zur Sporthalle – werden wetterfest erneuert und beleuchtet.

Mehr Grün und Action für das Franz-Stock-Gymnasium

Der Schulhof wird grüner und abwechslungsreicher: Asphaltierte Flächen werden entsiegelt und mit neuen Bäumen bepflanzt. Auf Wunsch der Schülerinnen und Schüler entstehen viele neue Angebote: Für Entspannung sorgen Sitzdecks, Tische vor der Spielothek und schattige Bänke unter Bäumen. Das Lernen im Freien ermöglicht eine Sitzstufenanlage, welche die Mensaterrasse als „Grünes Klassenzimmer“ ergänzt. Und ein neuer Kletterbereich kommt zu den bestehenden Klettertürmen hinzu. Zudem sorgt ein neues Kleinfeld-Fußballfeld („Panna K.o.“) für Sportspaß ohne Konflikte im Eingangsbereich.

Neuer Parkplatz mit Bringzone

Die Schotterfläche am Holzschnitzelkraftwerk wird zu einem geordneten Parkplatz umgestaltet. Er erhält eine sichere Hol- und Bringzone für Schule und Kindergarten und ersetzt die bisherigen Stellplätze in etwa gleicher Anzahl.

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