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4 junge Mediziner sind Landarztstarter im HSK
© KVWL
Erhielten beim ersten Seminartag wertvollen Input zum Thema ePA und den Vorteilen einer digital geführten Praxis: die Landarztstarter (v.l.) Evgeniya Mutafova, Anna-TeresaSchneider, Dr. Andreas Klein und Dr. Caroline Homann
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4 junge Mediziner sind Landarztstarter im HSK

Vier Medizinerinnen und Mediziner lernen den Alltag in einer Hausarzt oder Kinderarztpraxis im Hochsauerlandkreis kennen.

Veröffentlicht: Freitag, 16.01.2026 10:01

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Das Landarztstarter-Programm im Hochsauerlandkreis wächst: Vier junge Mediziner lernen in Brilon, Marsberg und Olsberg den Alltag als Haus- oder Kinderarzt kennen. Sie erhalten monatlich 7.500 Euro Förderung – finanziert von Kreis, Kommunen und der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe. Ziel ist, mehr Ärzte für die Region zu gewinnen. Denn viele Praxen schließen, und der Nachwuchs fehlt. Schon jetzt sind über 40 Prozent der Hausärzte und ein Drittel der Kinderärzte älter als 60 Jahre. Ein Seminar in Dortmund hat die Teilnehmer auf die Praxis vorbereitet – mit Themen wie digitale Patientenakten. Die vier Landarztstarter werden in so genannten Mentorenpraxen (kinderärztlich bei Dr. Bub/Dr. Rummel in Olsberg und hausärztlich beim MVZ Brilon Schönschede und dem MVZ Marsberg/Westheim) auf die ambulante Tätigkeit vorbereitet. Zum Fördergebiet zählen alle kreisangehörigen Kommunen mit Ausnahme der Stadt Arnsberg, dort ist die Versorgungsquote ausreichend hoch

HSK-Landrat Thomas Grosche: "Eine verlässliche ärztliche Versorgung ist für die Lebensqualität im Hochsauerlandkreis von zentraler Bedeutung. Mit dem Landarztstarter-Programm übernehmen wir gemeinsam mit der KVWL und unseren Kommunen Verantwortung und schaffen konkrete Perspektiven für junge Ärztinnen und Ärzte. Dass bereits vier Teilnehmende für das Programm gewonnen werden konnten, zeigt, dass unser Ansatz wirkt und wir auf dem richtigen Weg sind."

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Das Programm "Land in Sicht – Ärzte für morgen"

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Die Teilnehmer des Förderprogramms können sechs bis neun Monate lang den Kinder- oder Hausarztalltag kennenlernen. Dazu arbeiten sie in sogenannten Mentorenpraxen, die die Nachwuchsärzte fachlich begleiten und weiterbilden. Die Ärzte erhalten eine monatliche Förderung in Höhe von 7.500 Euro, die sich der Hochsauerlandkreis und die KVWL aufteilen. Ein begleitendes kostenloses Seminarangebot macht die Teilnehmer zudem für den Praxisalltag und eine mögliche Praxisübernahme fit. Interessierte Nachwuchsmediziner und Mentorenpraxen, die diese aufnehmen und betreuen, können sich unter kvwl.de/landarzt-hsk melden.

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