
Das Interesse an der deutschen Staatsbürgerschaft im Hochsauerlandkreis hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. 2025 sind 872 Menschen bei uns eingebürgert worden. Das meldet das statistische Landesamt IT.NRW heute. Mit einem prozentualen Anstieg von rund 83% im Vergleich zum Vorjahr liegt der Hochsauerlandkreis NRW-weit auf Platz zwei, direkt hinter Köln(+120 % bzw. +3.433 auf 6.302). Die meisten Anträge auf Einbürgerung haben Menschen aus Syrien, der Türkei und dem Irak gestellt. Die Stadt Arnsberg führt die steigende Zahl der Einbürgerungsanträge auf die Reformierung des Staatsrechts 2024 zurück. Die Reform ermöglicht eine verkürzte Einbürgerungsfrist bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen bereits nach fünf Jahren sowie die Beibehaltung einer weiteren Staatsbürgerschaft. Die Stadt Arnsberg hat ihre eigene Behörde für die Genehmigung von Einbürgerungen. Für die anderen Städte und Gemeinden ist der Hochsauerlandkreis zuständig.
NRW: Höchster Rückgang der Einbürgerungen in den Kreisen Warendorf und Gütersloh
In 32 kreisfreien Städten und Kreisen sind 2025 mehr Ausländerinnen und Ausländer eingebürgert als 2024.
In 21 kreisfreien Städten und Kreisen lagen die Einbürgerungszahlen unter dem Vorjahreswert. Die stärksten prozentualen Rückgänge sind im Kreis Warendorf und im Kreis Gütersloh (-33,0 % auf 778) festgestellt worden.