
Das Geschwister-Scholl-Gymnasium in Winterberg wird für rund 19 Millionen Euro erweitert. Grund sind die steigenden Schülerzahlen durch die Rückkehr zu G9. Die fertigen Entwürfe liegen jetzt vor: Geplant sind ein Holzmodulbau und ein großer Erweiterungsbau. Beide Projekte sollen moderne Lernräume schaffen und die Schule fit für die Zukunft machen.
Holzmodulbau ab 2026/2027 einsatzbereit
Der Holzmodulbau entsteht auf dem Parkplatz vor der Turnhalle und soll zum Schuljahr 2026/2027 fertig sein. Er bietet Platz für 100 zusätzliche Schülerinnen und Schüler, die durch die Umstellung von G8 auf G9 hinzukommen. Kostenpunkt: Knapp 1,4 Millionen Euro. Bürgermeister Michael Beckmann betont die Bedeutung des Projekts: „Die Umstellung auf G9 erfordert schnelles Handeln. Der Modulbau schafft moderne Lernumgebungen und sichert die Zukunftsfähigkeit unseres Gymnasiums.“ Das Gebäude umfasst vier Lernräume, sanitäre Anlagen mit acht Uni-Sex-WCs und einem barrierefreien WC sowie Räume für Lehrkräfte. Außerdem entsteht eine Aufenthaltsfläche für selbstbestimmtes Lernen.
Neue Parkplätze und Anwohnerinformation
Durch den Bau entfallen Parkplätze, die Stadt schafft jedoch Ersatzflächen. Nach Abschluss der Baustellenplanung wird es eine Infoveranstaltung für Anwohner geben. Ziel sei es, den Schulbetrieb während der Bauarbeiten möglichst wenig zu stören. Zusätzlich entsteht zwischen Sporthalle und Schulgebäude ein viergeschossiger Erweiterungsbau für 18 Millionen Euro. Er bietet moderne Unterrichtsräume und einen Mehrzweckraum.