15 Jahre Mammographie-Screening im HSK

15 Jahre Mammographie-Programm

© Mammographie-Screening-Einheit Siegen-Olpe-Hochsauerland

Durch die Corona-Pandemie zögern Frauen ihre Brustkrebs-Vorsorge-Untersuchungen im Sauerland wahrzunehmen. Das haben die Ärzte des Mammographie-Programm festgestellt. Sie appellieren eindringlich ihre Chance zu nutzen und sich untersuchen zu lassen. Jede achte Frau erkranke an Brustkrebs. Wird er frühzeitig erkannt, stehen die Chancen auf Heilung gut. Das Mammographie-Programm im Hochsauerlandkreis und den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein gibt es seit 15 Jahren.

Ärzte räumen mit "Ammenmärchen" auf

Für das Mammographie-Programm sind die Ärzte Dr. Volker Brandenbusch und Dr. Michael Blazek verantwortlich. In den Vorgesprächen gehe es immer wieder darum, dass die Strahlenbelastung der Untersuchung gefährlich sei. Dies sei nicht der Fall, beruhigen die Ärzte. Die Dosis der Röntgenstrahlung sei bei den modernen Geräten sehr gering. Bei einem Mallorcaflug zum Beispiel seien die Belastungen durch die Höhenstrahlung größer. Die Mediziner machen deutlich, dass eine gesunde Lebensweitse allein nicht vor Brustkrebs schützt.

Mehr Infos zum Mammographie-Screening gibt es am Karolinen-Hospital in Hüsten unter 02932-952 244 862 oder im Internet.


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