
Beim 14. Sauerländer Hospiz- und Palliativtag geht es heute in Meschede u.a. darum, wie sich Lebensqualität auch in der letzten Lebensphase bewahren lässt. Möglichkeiten der Palliativmedizin werden aufgezeigt und es geht um Fragen der ethischen Grenzen. Organisiert wird der Tag vom Alexianer Klinikum Hochsauerland, dem Palliativnetz Soest-HSK, dem Caritasverband Meschede, dem Hochsauerlandkreis und anderen. Die öffentliche Infoveranstaltung richtet sich auch an Betroffene und Angehörige von schwerstkranken Menschen. Ab 15:00 Uhr läuft die Veranstaltung im Kreishaus Meschede, Sitzungssaal „Sauerland“. Der Hospiz- und Palliativtag will Raum für offenen Austausch, Fragen und Begegnungen bieten. Im Mittelpunkt steht der gemeinsame Wunsch, schwerstkranken Menschen und ihren Familien Wege zu einem würdevollen und begleiteten Lebensende aufzuzeigen. Die Veranstaltung endet gegen 18:00 Uhr.
Programm
Nach der Eröffnung durch Dr. med. M. Wattad, Direktor der Klinik für Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin und Stammzelltransplantation am Alexianer Klinikum Hochsauerland, gibt es Fachvorträge zu verschiedenen Aspekten der Begleitung am Lebensende:
- „Palliative Sedierung in der häuslichen Umgebung“
- Referent: Dr. Graw, Facharzt für Innere Medizin und Pneumologie, Palliativmedizin
- „Assistierter Suizid“
- Referent: Dr. Thöns, Facharzt für Anästhesiologie, Notfall-, Schmerz- und Palliativmedizin
- „Ethische Aspekte beim assistierten Suizid“
- Referent: Dr. Schupp, Leiter des Referats Christliche Ethik, Leitbild und Spiritualität der Alexianer GmbH