
Im Pferdestall in Sundern-Dörnholthausen startet morgen wieder das Sommerfestival KULTUR ROCKT. Top Act in diesem Jahr ist der amerikanische Sänger und Songschreiber Ray Dalton. Er steht am Freitag in der „Langen Nacht des Rock/Pop“ live auf der KULTUR-ROCKT Bühne.
Lesesofa feiert Premiere
Beim Auftakt morgen geht es um Literatur. Das "KULTUR-ROCKT-Lesesofa" feiert Premiere. Das ist ein gemeinsames Projekt der Stadtbibliothek Arnsberg mit der Literarischen Gesellschaft Arnsberg e.V.
Als neues Vorprogramm am Eröffnungstag soll das Lesesofa eine Bühne für Protagonisten aus der Region bieten und zu einer Lesung in besonders familiärer, lockerer und interaktiver Atmosphäre einladen, so die Organisatoren. Als erste Autorin ist auf dem Lesesofa die Arnsbergerin Frieda Schulte zu Gast. Die 19-jährige Nachwuchsautorin hat bereits mit 17 Jahren parallel zu ihrem Abitur ihren Debütroman „Abduction TV“ geschrieben.
Danach wird das Festival offiziell eröffnet und zwar mit der traditionellen Eröffnungslesung: Die bekannte Schauspielerin Katharina Schüttler liest aus Astrid Lindgrens bewegendem Tagebuch „Die Menschheit hat den Verstand verloren“ und aus dem Werk "„Ich habe auch gelebt!: Briefe einer Freundschaft“
Die Preisträgerin oder der Preisträger des KULTUR-ROCKT-Preis für bildende Kunst lädt am Samstag, den 6. Juni 2026, um 14.00 Uhr zur Vernissage in das Lenneatelier in Schmallenberg ein.
Klassik und Familienprogramm
Der Samstag und Sonntag stehen in Dörnholthausen im Zeichen der Klassik. Ein Solorezital von Pianist Alexander Krichel mit Werken von Schubert, Mendelssohn Bartholdy, Rachmaninoff und Prokofjew bildet den Auftakt für die Klassik. Den Abschluss des Festivals gestalten am Sonntagabend der Geiger Tobias Feldmann und Alexander Krichel mit Werken von Matteis, Schumann, Beethoven, Liszt und Dietrich/Schumann/Brahms. Und dazu gibt es am Sonntag ein Familienprogramm. Für Kinder von vier bis zehn Jahren bietet das Familienprogramm „Faszination Wald“ kreative Aktionen und Erlebnisse. Kulinarische Überraschungen erwarten die Besucherinnen und Besucher an allen vier Abenden am Hofgrill. Und am Sonntag hat auch das Hofcafe geöffnet.
Das Besondere an diesem kleinen Festival immer über das Fronleichnams-Wochenende ist die malerische Naturkulisse in Dörnholthausen, der Pferdestall als Auftrittsort und die Nähe zwischen Künstlern und Publikum. "Kunst und Kultur stehen für Freiheit, die eine Gesellschaft lebens- und liebenswert macht. Unsere individuellen Träume sind dabei das Tor zur Freiheit und inspirierende Kraftquelle.", so die Organisatoren des Festivals, das es seit 2013 gibt.