Veltins-Stammtisch
Veltins-Stammtisch am 7. Juli
Südwestfalen kommt – Sauerland geht? Das war das Thema des Veltins–Stammtisches im Hotel Deimann in Schmallenberg-Winkhausen. Experten aus Wirtschaft, Tourismus und Wissenschaft haben über das Thema diskutiert. Dabei gingen die Meinungen auseinander. Walter Jakobs aus dem NRW–Ministerium für Wirtschaft und Tourismus und die Professorin Anne Jacobi von der Fachhochschule in Meschede warnen davor, die Marke Sauerland zu vernachlässigen. Das Sauerland sei deutschland– und europaweit beliebt und anerkannt, die Region würde immer noch zu den vier beliebtesten Ferienzielen in Deutschland gehören.
Touristiker als auch Wirtschaftsexperten aus dem Sauerland haben klargestellt, dass die Marke Sauerland aber nicht durch die Dachmarke Südwestfalen ersetzt werden soll. Beides könne nebeneinander existieren und voneinander profitieren. Unter der Marke Sauerland solle weiterhin der Tourismus vermarktet werden; unter dem Begriff Südwestfalen wolle man den Wirtschaftsstandort stärken. Denn nur wenn man größer aufgestellt sei, sei man auch wettbewerbsfähiger.
Das Fazit des Veltins–Stammtisches: Niemand will das Sauerland abschaffen. Der Begriff Südwestfalen sei aber bereits etabliert und müsse ausgebaut werden, in den Köpfen aller Beteiligten - also Sauerländer, Siegerländer, Soester etc. - müsse ein Umdenken stattfinden. Beide Marken seien zukunftssicher.
Foto oben, von links nach rechts:
Ralf Kersting (Wirtschaft für Südwestfalen e.V.), Dirk Glaser (Südwestfalen Regionale), Thomas Weber (Sauerland Tourismus), Chefredakteur Paul Senske, Karin Schulze (Sauerland Initiativ), Landrat Dr. Karl Schneider, Theo Deimann (Sauerland Initiativ), Daniel Streit (Homebase Sauerland), Prof. Dr. Anne Jacobi (FH Südwestfalen).











